Feldhamster – die wilden Artgenossen

Eine Hamsterart, welche mittlerweile fast vom Aussterben bedroht zu sein scheint, ist der Feldhamster. Dieser kann im Gegensatz zu Goldhamstern und Zwerghamstern nicht in Gefangenschaft gehalten werden, sondern nur in der freien Natur überleben.

Vorkommen und Verbreitungsgebiet des Feldhamsters

Der Feldhamster, der auch oft Europäischer Hamster genannt wird, wurde früher hauptsächlich in Osteuropa gesichtet, wird in den letzten Jahren aber auch vermehrt in den übrigen Ländern Europas ausfindig gemacht. Archäologen sehen den Feldhamster als Urart der Hamster an, fanden sie doch ein 2000 Jahre altes Skelett des Feldhamsters im Rhein-Neckar-Gebiet.

Merkmale des Feldhamsters

In seinen Merkmalen muss der Feldhamster erheblich von den in Gefangenschaft lebenden Hamsterarten unterschieden werden. Die abweichenden Merkmal betreffen vor allem seine Größe, welche mit 30 Zentimetern eher der eines Meerschweinchens denn der eines Hamsters entspricht.

Aber auch das Gewicht weicht in erheblichem Maße von dem eines anderen Hamster ab. Ein ausgewachsener Feldhamster kann ein Gewicht von bis zu 600 Gramm erreichen.

Wie Feldhamster leben

In der freien Natur kann man Hamster vorwiegend auf Feldern antreffen. Dort sammeln sie die liegen gebliebene Nahrung der Landwirte auf und ernähren sich von den Hülsenfrüchten und dem Mais.

Ihr Leben verbringen sie unter der Erde, vermehrt in Gebieten mit Lehmboden. Um unter der Erde überleben zu können, buddeln sie sich tief ein. Von außen sieht man kaum, dass sich die Feldhamster richtige Wohn- und Vorratskammern unter der Erde anlegen.

Feldhamster – die wilden Artgenossen
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