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Listinus Toplisten

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Hamster - Zubehör für den Käfig

Ist die Wahl für eine Käfigart getroffen worden, sollte man sich schon vor dem Hamsterkauf um das notwendige Zubehör des Käfigs kümmern.

Die richtige Einstreu

Damit der Hamster sich heimisch fühlen kann, sollte man ihm genügend Einstreu in seinem Käfig zur Verfügung stellen, damit er buddeln kann. Geeignet sind bei diesem Zubehör Buchengranulat, Leineinstreu, Maiseinstreu, Hanfeinstreu oder das im Handel erhältliche Kleintierstreu.

Was man nicht als Einstreu verwenden sollte, ist Katzenstreu. Dieses kann beim Verzehr zum Tod des Hamsters führen! Zudem ist der im Katzenstreu enthaltene Staub Gift für die Lungen des Hamster.

Viele Hamster freuen sich auch, wenn sie neben der Einstreu etwas Torf oder Erde in ihren Käfig bekommen und so fremde Gerüche aufnehmen können.

Die Einstreu des Hamsters sollte etwa alle 2 bis 4 Wochen bei der Käfigreinigung gewechselt und durch neues ausgetauscht werden.

Sandbad zur Fellpflege

Mittlerweile empfehlen alle Ratgeber, unbedingt ein Sandbad in den Käfig des Hamsters zu stellen und ihm so die Möglichkeit zu geben, sein Fell zu pflegen oder seine Krallen abzuwetzen. Nicht selten dienen Sandbäder Hamstern auch zum Stressabbau. Für die Fellpflege eignet sich feiner Chinchillasand bestens.

Ein Sandbad kann dem Hamster ganz einfach hergerichtet werden, indem man ein mittelgroßes Schälchen mit Chinchillasand füllt und es dem Hamster in den Käfig stellt.

Nistmaterial

Gerne von Hamstern angenommen werden als Nistmaterial Heu und Stroh. Aber auch unparfümiertes Toilettenpapier oder Taschentücher werden vom Hamster gerne ins ein Häuschen getragen und zum Nestbau verwendet. Wer einen Garten hat, kann dem Hamster auch ab und an frische oder getrocknete Blätter sowie Kräuter in den Käfig legen. Der Hamster entscheidet dann selbst, was ihm als Nistmaterial am liebsten ist.

Leider verlassen sich viele Hamsterhalter noch immer auf die im Zoohandel angebotene Hamsterwatte und wissen nicht, dass sie ihrem Hamster damit nur schaden. Durch die Zusammensetzung der Hamsterwatte kann sich der kleine Nager darin mit seinem Beinchen verhaken. Ebenso ist Hamsterwatte nicht verdaulich und es kann im Magen zum Verklumpen der Watte kommen. Auch viele Stoffreste sind unverdaulich und sollten nicht als Nistmaterial herhalten.

Käfigausstattung

Neben dem oben aufgeführten Zubehör darf natürlich auch die Grundausstattung eines Käfigs nicht fehlen. Wichtig ist hier eine Trinkflasche. Auch wenn der Hamster nicht immer daran nippt, sollte man ihm jeden Tag sauberes und frisches Wasser in einer Tränke zur Verfügung stellen. In Hamsterbauten ohne Gitter kann man eine Standtränke verwenden.

Ebenso wichtig ist ein Futternapf. Auch wenn Sie dem Hamster das Futter im Käfig verteilen sollten, damit er mit der Futtersuche beschäftigt ist, ist es wichtig, dass er hinterher einen Platz hat, an dem er seinen Essensvorrat bunkern kann.

Etwas, das in einem Hamsterkäfig nicht unbedingt erforderlich ist, ist eine Toilette. Nicht jeder Hamster benutzt sie, sondern sucht sich eine Ecke, in der er sein Geschäft verrichtet. Möchte man den Hamster dennoch an eine Toilette gewöhnen, kann man ein wenig des Streus aus der Toilettenecke in die neue Toilette legen.

Ein Hamsterhaus, welches aus Holz besteht, ist bestens als Schlafplatz für den kleinen Nager geeignet. Beim Kaufen sollte man aber darauf achten, dass der Eingang groß genug ist, damit der Hamster sein Haus auch mit vollen Backentaschen betreten kann. In einigen Läden findet man wahre Wohnlabyrinthe vor, die mehrere Kammern und ausgiebig Platz haben.

Laufräder für Hamster

Hamster sind in freier Natur wahre Streckenläufer. Damit sie in Gefangenschaft nicht darauf verzichten müssen, kann es hilfreich sein, seinem Hamster ein Laufrad zur Verfügung zu stellen.

Als Idealgröße gilt bei einem Mittelhamster ein Raddurchmesser von etwa 27-30 und bei einem Zwerghamster ein Durchmesser von rund 22-25 Zentimeter.

Laufräder, die für eine artgerechte Hamsterhaltung empfohlen werden können, sind das Wodent Wheel und das Wobust Wheel. Beide Varianten sind zwar etwas teurer, doch ihren Preis durchaus wert.

Der Hamster kann sich in diesen Laufrädern wohl fühlen und läuft nicht Gefahr, eine dauerhafte Rückenverletzung davon zu tragen. Wohingegen die Laufräder, welche meistens im Zoohandel angeboten werden, meistens nur schädigend für den Hamster sind. Ein Durchmesser von nur 15 Zentimeter ist für einen Hamster unzumutbar.

Metalllaufräder sind von den meisten Herstellern so konstruiert, dass sich der Hamster mit seinen Beinchen an den Speichen verhaken kann; Plastiklaufräder sind in der Regel zu klein und giftig, wenn der Hamster am Plastik nagt.

Beim Kauf des Laufrades sollte man bedenken, dass dies eine längerlebige Investition ist und deswegen auch ruhig mal einige Euro mehr kosten darf.

Spielen und Erlebnis

Um der Langeweile des Hamsters entgegen zu wirken, sollte man ihm immer genügend Spielzeug zur Verfügung stellen. Da Hamster es lieben, durch Höhlen zu kriechen, sollte man sich dies zu Nutze machen und dafür sorgen, dass der kleine Nager immer unbedruckte Toilettenpapierrollen in seinem Käfig hat.

Auch Holzbrücken laden Hamster zum Spielen ein und sind zusätzlich noch gut für die Zähne des kleinen Freundes. Erhältlich sind solche Brücken in unterschiedlichen Ausführungen und mit den verschiedensten Holzarten.

Gräser aus Heu sind für Hamster ebenso eine willkommene Abwechslung und zudem verdaubar. Als Hamsterhalter braucht man so keine Angst davor haben, wenn der Hamster am Häuschen nagt.

Durchlöcherte Baumstümpfe sind bei Hamstern nicht minder beliebt und werde oft auch als Versteck benutzt. Sie können ihrer Fantasie auch freien Lauf lassen und selbst Ideen für Hamsterspielzeug umsetzen.